Kaledonischer Kanal
Geschichte
Der Kaledonische Kanal wurde 1822 als kürzere und sichere Verbindung zwischen Nordsee und Atlantik-Küste Schottlands fertiggestellt. Er ist einer der faszinierendsten Inland-Wasserwege Europas.
Der Kanal steht unter Denkmalschutz und wurde erst spät für Bootsferien entdeckt - im Gegensatz zu vielen anderen Wasserstrassen. Deshalb hat er bis heute seinen unvergleichlichen Charakter erhalten. Der Kaledonische Kanal erstreckt sich über eine Länge von ca. 100 km von Nordosten nach Südwesten quer durch die Highlands. Man bezeichnet die Gegend als Great Glen , was 'grosses/grossartiges Tal' bedeutet. Ein ideales Revier für 1 Woche Hausboot-Urlaub! Oder nehmen Sie sich Zeit zum Verweilen, zum Angeln oder für Landgänge und geniessen Sie 10 oder gar 14 Tage Hausboot-Ferien in den Highlands of Scotland .
Kanäle sind künstliche Wasserstrassen. Etwa ein Drittel der gesamten Fahrtstrecke ist der künstlich angelegte Caledonian Canal. Er verbindet eine Kette von natürlichen Seen (Lochs): Loch Ness, Loch Dochfour, Loch Oich und Loch Lochy.
Für Kanäle muss immer ausreichend Wasserversorgung vorhanden sein, was meist künstlich zur Verfügung gestellt wird. Der Kaledonische Kanal unterscheidet sich auch hier von anderen Inland-Wasserstrassen, da die Lochs sowohl als Wasser-Reservoir dienen als auch einen Teil der Fahrtstrecke darstellen. Die Wehre und Schleusen kontrollieren den Wasserstand.
Der höchste Punkt des Kanals (Loch Oich) liegt ca. 32 Meter über dem Meeresspiegel. Das Wasser fliesst von hier in zwei Richtungen dem Meer zu. Die Schleusen am Kanal regulieren den Höhenunterschied für den Bootsverkehr, der Fahrtrichtung entsprechend.
Für den Bau des Kaledonischen Kanals war der berühmte schottische Ingenieur Thomas Telford verantwortlich. Der Kanal wurde 1822 nach 19 Jahren harter Arbeit fertiggestellt. Der Bau diente zur Zeit der 'Highland Clearances' auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Hochland Region, durch die der Kanal führt.
Der Kanal wird heute hauptsächlich von Hausboot-Urlaubern und kleineren Privatbooten benutzt. Allerdings begegnet man auch Hochsee-Segelschiffen, Fischerbooten und manchmal sogar Schiffen der britishen Marine auf ihrem Weg zur See. Die Schleusen und Schwingbrücken sind seit mehr als 30 Jahren mechanisiert und werden mittlerweile alle von freundlichen Schleusenwärtern bedient.
Ein idealer Platz für erholsame Ferien, weit weg vom üblichen Stadt-Alltag. Es gibt genügend idyllische Anlegeplätze, ebenso Pubs und Restaurants, wo sie mit freundlichen Schotten einen Whisky oder ein Bier geniessen können.
Hausbootferien in Schottland ist eine Abwechslung, die der ganzen Familie gefällt. Man lernt neue Leute kennen, tauscht seine Hausboot-Erfahrungen aus, schliesst Freundschaften und geniesst gemeinsam dieses einzigartige Naturparadies in einer der schönsten Gegenden Europas.
Sehenswürdigkeiten enlang des Kanals
• Dochfour House, Landsitz des Lord Burton, kann man von Loch Dochfour sehen
• Aldourie Castle, Schloss aus dem 17. Jahrhundert, südliche Uferseite des Loch Ness
• Urquhart Castle, Ruine eines der ältesten Schlösser in Schottland
• Cherry Island, eine künstich angelegte, kleine Insel kurz vor Fort Augustus - ein ‘Crannog’
• St. Benedict’s Abbey, ehemalige Befestigungsanlage, erbaut in 1729
• Invergarry Castle, Schlossruine am Loch Oich, wurde 1746 durch ein Feuer zerstört
• Well of the Seven Heads, ein Denkmal für 7 hingerichtete Clan-Mitglieder
• Ben Tee und Sron a Choire Ghairbh - Berge am Loch Lochy
• Ben Nevis - der grösste Berg in Grossbritannien, zu sehen entlang des Kanals zwischen Gairlochy and Banavie





